Satzung

Satzung

§ 1 Name, Sitz

a. Der Verein führt den Namen „Rollenspielverein Biberach e.V.” mit dem Beinamen „Palaver“ und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Biberach eingetragen.

b. Der Verein hat seinen Sitz in 88400 Biberach.

§ 2 Zweck
Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe und der Erziehung, des sozialen Gruppenverhaltens und der Kommunikationsfähigkeit insbesondere durch den Einsatz von sogenannten Rollen- und Brettspielen. Bei ersterem handelt es sich nicht um Theateraufführungen, sondern um das gedankliche Hineinversetzen in Charaktere und deren rollengerechte Führung durch von einem oder mehreren Spielleitern erdachte Situationen. Die Gruppen von etwa 4-8 Jugendlichen sollen dabei insbesondere lernen, Konflikte gewaltlos zu lösen, mit anderen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten (Teamgeist) und Problemlösungen zu verschiedensten Situationen zu erarbeiten. Der fachliche Gedankenaustausch zwischen den Gruppen soll auf der Öffentlichkeit zugänglichen Rollenspieltreffen erfolgen.

Der Verein verfolgt in diesem Maße ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 (AO1977).

Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch regelmäßige Spieltreffs wo Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit gegeben wird, in der Gruppe Rollenspiel zu erleben.

Zur Zweckänderung bedarf es nicht der vollständigen Mehrheit.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts werden. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet sein muss. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und vererblich.

3.1 Eintritt von Mitgliedern

Nach Ablauf der 3-monatigen Probezeit entscheidet die Vorstandschaft über die Aufnahme des Mitgliedes. Die Mitgliedschaft gilt als erworben, wenn der Antrag vom Vorstand innerhalb dieser Frist nicht abgelehnt wird. Bei Aufnahme von Minderjährigen ist die schriftliche Einwilligung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

3.2 Ermäßigte Beiträge

Ein Antrag auf ermäßigte Mitgliedschaft kann aufgrund besonderer Umstände gewährt werden. Der Antragsteller muss Gründe vorweisen können, die eine Ermäßigung auch im Sinne des Vereins rechtfertigen. Eine Ermäßigung ist nur auf begrenzte Dauer möglich. Über den Antrag entscheidet der Vereinsausschuss mit einfacher Mehrheit.

3.3 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

a. mit dem Tod.
b. durch Ausschluss.
c. durch eine schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den 1. Vorstand. Sie ist jeweils nur zum 30.06. und 31.12. eines jeden Jahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
d. Eine gesonderte Kündigungsfrist kann durch Beschluss durch die Vorstandschaft, nach schriftlich begründeter Erklärung des Mitgliedes gewährt werden (z.B. Umzug)
e. nach 18 Monaten, wenn in diesem Zeitraum keine ordnungsgemäßen Mitgliedsbeiträge an den Verein entrichtet wurden und durch einen der Vorstände mindestens 3 schriftliche Mahnungen im Abstand von jeweils mindestens 6 Wochen an dieses Mitglied versendet worden sind..

3.4 Ausschluss von Mitgliedern

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es den Vereinszwecken und Vereinsinteressen zuwidergehandelt hat. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung, wobei eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich ist.

3.5 Änderung der Mitgliedsdaten

Änderungen der Mitgliedsdaten sind der Vorstandschaft unverzüglich anzuzeigen. Kosten, die dem Verein durch Nichtbeachtung dieser Regelung entstehen, werden dem betreffenden Vereinsmitglied berechnet.

3.6 Ehrenmitglieder

Personen, die den Zweck des Vereins in besonderem Maße gefördert haben, können durch Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

4.1 Rechte

Jedes Mitglied hat grundsätzlich das Recht auf allen vereinsinternen Veranstaltungen teilzunehmen.

4.2 Pflichten

a. Jedes Mitglied hat die Pflicht durch rege Teilnahme an den Vereinsaktivitäten dem Vereinszweck dienlich zu sein.
b. Jedes Mitglied hat die Pflicht, durch kameradschaftliches und faires Verhalten die Geselligkeit und den Zusammenhalt untereinander zu fördern.

§ 5 Sanktionen

Hat ein Mitglied vereinsschädigend bzw. den Vereinszwecken und Interessen zuwider gehandelt und oder seine Pflichten als Mitglied, insbesondere die Loyalität gegenüber anderen Vereinsmitgliedern verletzt, können Sanktionen gegen das betreffende Mitglied verhängt werden. Diese Maßnahmen müssen dem missbilligten Verhalten gegenüber angemessen sein.

5.1 Sanktionen – Katalog

a. Ermahnung durch Vorstandschaft oder Spielleiter
b. Geldbußen in Höhe bis zu zwei Quartalsbeiträgen durch den jeweiligen Spielleiter mit Absprache der Vorstandschaft.
c. Entzug eines Amtes bzw. des passiven und aktiven Wahlrechts durch den Vereinsausschuss.
d. Ausschluss von geselligen Vereinsveranstaltungen durch Vereinsausschuss
e. Ausschluss aus dem Verein als oberste Sanktion durch Mitgliederversammlung

§ 6 Mitgliedsbeiträge

Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten und sonstige Leistungen zu erbringen, dessen Höhe durch die Mitgliederversammlung festgelegt wird. Sie werden vom Schatzmeister Halbjährlich im voraus eingezogen. Bei Ausschluss oder Austritt eines Mitgliedes verfällt der bezahlte oder noch zu zahlende Beitrag zugunsten des Vereins.

§ 7 Organe des Vereins

a. Vorstandschaft
b. Vereinsausschuss
c. Mitgliederversammlung

§ 8 Vorstandschaft

Die Vorstandschaft besteht
a. aus dem 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzenden (Schatzmeister) und dem 3. Vorsitzenden (Schriftführer). Die Vorstandstätigkeit ist ehrenamtlich.
b. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden allein oder durch den 2. Vorsitzenden und den 3. Vorsitzenden gemeinsam vertreten. Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass der 2. und 3. Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des 1. Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt sind.
c. Die Vorstandschaft wird von der Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleibt jedoch auch für die Dauer nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Die Wahl des 1. Vorstands findet um ein Jahr versetzt zur Wahl des 2. und 3. Vorstands statt.
d. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Wahl mindestens 16 Jahre alt sind und nicht Mitglied auf Probe sind.
e. Gewählt werden können nur Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Wahl mindestens 18 Jahre alt sind und nicht Mitglied auf Probe sind.
f. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtsperiode aus, so wird für die Zeit bis zum Ablauf der Amtsperiode ein neues Vorstandsmitglied gewählt.

§ 9 Vereinsausschuss

a. Der Vereinsausschuss besteht aus der Vorstandschaft und maximal 5 weiteren Personen (Vereinsausschussmitglieder), die einmal jährlich in der Mitgliederversammlung gewählt werden (relative Mehrheit). Die Vereinsausschussmitglieder haben die Pflicht, die Vorstandschaft durch die Annahme von Ehrenämtern und übertragenen Tätigkeiten verantwortungsbewusst zu unterstützen.
b. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Wahl mindestens 16 Jahre alt sind und nicht Mitglied auf Probe sind.
c. Gewählt werden können nur Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Wahl mindestens 18 Jahre alt sind und nicht Mitglied auf Probe sind.
d. Die Vereinsausschusssitzung wird vom Vorstand einberufen und tagt je nach Bedarf. Der Vereinsausschuss sorgt für die Aufrechterhaltung des Vereinsbetriebes.
e. Der Vereinsausschuss ist beschlussfähig, wenn 2/3 der Vereinsausschussmitglieder anwesend sind.
f. Es gilt die einfache Stimmenmehrheit.

§ 10 Mitgliederversammlung

10.1 Einberufung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt,
a. wenn es die Vorstandschaft für erforderlich hält.
b. wenn mindestens 30% aller stimmberechtigten Mitglieder zusammen die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe fordern (Minderheitenschutz).
c. wenn die einfache Mehrheit des Vereinsausschusses die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe fordern.

10.2 Einladung, Leitung

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorstand bzw. durch seinen Stellvertreter durch schriftliche Einladung unter Einbehaltung einer einwöchigen Frist einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung anzugeben.
Die festgesetzte Tagesordnung kann durch Vorschläge der Mitglieder vor der Versammlung geändert bzw. ergänzt werden, sofern die einfache Mehrheit dafür stimmt. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand geleitet.

10.3 Aufgaben insbesondere
a. Wahl der Vorstandschaft
b. Wahl der Vereinsausschussmitglieder
c. Beschlussfassung über Satzungsänderung
d. Beschlussfassung über die Vereinsauflösung
e. Ausschluss von Mitgliedern
f. Rechenschaftsbericht von der Vorstandschaft und vom Vereinsausschuss und deren Entlastung
g. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages

10.4 Beschlussfassung
a. Zur Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung ist die Anwesenheit von mindestens 30% aller stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
b. Stimmberechtigt bzw. aktiv und passiv wahlberechtigt sind nur Mitglieder, die mindestens drei Monate vor der Mitgliederversammlung rechtmäßig in den Verein aufgenommen wurden und zum Zeitpunkt der Abstimmung mindestens 16 Jahre alt sind.
c. Die Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung erfolgt mit der einfachen Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, sofern in der Satzung nicht anders festgelegt.
d. Die Beschlüsse sind unter der Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung, sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten und vom 1. Vorstand bzw. dessen Stellvertreter und Schriftführer zu unterschreiben.
Die Übertragung von Stimmrechten ist möglich. Ein stimmberechtigtes Mitglied kann bis zur Eröffnung der Mitgliederversammlung eine Stimmrechtübertragung auf ein anderes, stimmberechtigtes Mitglied schriftlich beim Schriftführer einreichen. Auf jedes Mitglied kann höchstens eine Stimme übertragen werden. Die schriftliche Einreichung kann auch über das offizielle Vereinsmedium erfolgen.

§ 11 Auflösung des Vereins

Zur Auflösung des Vereins ist eine Anwesenheit von 80% aller stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Abstimmung erfolgt schriftlich, nicht geheim, in der Mitgliederversammlung. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.
Das nach der Auflösung/Aufhebung des Vereins verbleibende Vermögen ist der Stadtverwaltung Biberach mit der Maßgabe zu überweisen, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden. Das gleiche gilt bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke.
Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in § 2 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

§ 12 Satzungsänderung
Satzungsänderungen sind gegenüber der vorherigen Version in rot markiert.

· Satzung wurde am 18.05.2002 in Biberach an der Riß erstellt

· Die Satzung erhielt am 18.09.2003 die Änderungen:
von:
§ 1 a) Der Verein führt den Namen “Rollenspielverein Biberach”. Er soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Biberach eingetragen werden. Mit der Eintragung in das Vereinsregister erhält der Name des Vereins den Zusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“.
nach:
§ 1 a) Der Verein führt den Namen „Rollenspielverein Biberach e.V.” mit dem Beinamen „Palaver“ und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Biberach eingetragen.

von:
§ 2 Zweck
[...]
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
[...]
nach:
§ 2 Zweck
[...]
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
[...]

· Die Satzung erhielt am 18.010.2008 die Änderungen:
von:
§ 10 Mitgliederversammlung, Unterpunkt 4 Beschlussfassung, Teilpunkt d
d. Die Beschlüsse sind unter der Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung, sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten und vom 1. Vorstand bzw. dessen Stellvertreter und Schriftführer zu unterschreiben.
nach:
§ 10 Mitgliederversammlung, Unterpunkt 4 Beschlussfassung, Teilpunkt d
d. Die Beschlüsse sind unter der Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung, sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten und vom 1. Vorstand bzw. dessen Stellvertreter und Schriftführer zu unterschreiben.
Die Übertragung von Stimmrechten ist möglich. Ein stimmberechtigtes Mitglied kann bis zur Eröffnung der Mitgliederversammlung eine Stimmrechtübertragung auf ein anderes, stimmberechtigtes Mitglied schriftlich beim Schriftführer einreichen. Auf jedes Mitglied kann höchstens eine Stimme übertragen werden. Die schriftliche Einreichung kann auch über das offizielle Vereinsmedium erfolgen.

von:
§ 6 Mitgliedsbeiträge
Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten und sonstige Leistungen zu erbringen, dessen Höhe durch die Mitgliederversammlung festgelegt wird. Sie werden vom Schatzmeister Halbjährlich im voraus eingezogen. Bei Ausschluss oder Austritt eines Mitgliedes verfällt der bezahlte oder noch zu zahlende Beitrag zugunsten des Vereins.

nach:
§ 6 Mitgliedsbeiträge
Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten und sonstige Leistungen zu erbringen, dessen Höhe durch die Mitgliederversammlung festgelegt wird. Sie werden vom Schatzmeister Halbjährlich im voraus eingezogen. Bei Ausschluss oder Austritt eines Mitgliedes verfällt der bezahlte oder noch zu zahlende Beitrag zugunsten des Vereins. Andere Zahlungsmodalitäten können im Einzelfall im gegenseitigen Einverständnis mit dem Schatzmeister vereinbart werden.

.Die Satzung erhielt am 02.11.2013 folgende Änderung

§ 3.3 ergänzt um:
e. nach 18 Monaten, wenn in diesem Zeitraum keine ordnungsgemäßen Mitgliedsbeiträge an den Verein entrichtet wurden und durch einen der Vorstände mindestens 3 schriftliche Mahnungen im Abstand von jeweils mindestens 6 Wochen an dieses Mitglied versendet worden sind.

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